Franz Knittelfelder

 

Es gibt Menschen, die sind unermüdlich. Ja, man könnte hinsichtlich ihres Tuns sogar von Passion sprechen. Einer dieser Zeitgenoss*innen ist Franz Knittelfelder

Gerne erzählt er von den Menschen, die im Bildungshaus Schloss Großrußbach tätig sind, dem er als Direktor vorsteht: Ihretwegen sei es ein lebendiger Ort der Erwachsenenbildung, der sich unter anderem auch dem Buch, dem Lesen und dem Schreiben widmet.

Dazu gehört natürlich auch eine Bücherei im Bildungshaus, und ein Bücherbus, MEdienMObil genannt, um Lektüre auch direkt zu den Menschen in den umgebenden Ortschaften zu bringen. Gerade im ruralen Raum ist dieser Service für ältere Mitmenschen, aber auch für Kinder und Jugendliche essentiell. Das MEdienMObil mag sich wirtschaftlich nicht rentieren, es wird auch wohl kaum einen Gewinn abwerfen, ebenso wenig wie Bücherei und Bildungshaus, aber diese Buch-Orte bieten allen einen Gesprächsraum, einen Begegnungsort, eine Bildungschance, und das tut in heutigen Zeiten gerade am Land dringend not!

Begegnet man Franz Knittelfelder, so ist innert weniger Minuten von allen anderen die Rede, bloß nicht von ihm, der Mittelpunkt ist nämlich nicht sein Ding; lieber führt er sein Team im Mund – Martina Widy, Mag. Anita Zach und Sissy Holzer-Konrad. Rühmt die Unermüdlichkeit aller Menschen, die durch die Tür des Bildungshauses ein und aus gehen, um hier Neues zu schaffen, und erzählt außerdem gerne von all denen, die sich auf das Abenteuer einließen, um die Österreich-Bibliothek im fernen Kosovo, mit Buchspenden zu bestücken: Wie herzlich die Menschen dort gewesen seien, welch prägenden Eindruck diese Reise auf die kleine Truppe aus Großrußbach hinterlassen habe …

Ja, bei Menschen und Büchern, da kommt Franz Knittelfelder ins Schwärmen. Dass er zu denjenigen zählt, die unermüdlich die Wichtigkeit des Lesens, die Bedeutung der Bildung durch Lektüre thematisieren, hindert ihn keineswegs daran, abends, wenn alles Tagwerk getan ist, noch in einen fremden Saal zu huschen, um unbemerkt Platz zu nehmen, einer Lesung zu lauschen, einem Vortrag, und beinahe ebenso unbemerkt – sollte es einem nicht gelingen, ihn rechtzeitig zu ertappen – mit einem freundlichen Nicken wieder zu verschwinden. Wir finden, das geht ja wohl gar nicht! Es ist allerhöchste Zeit ihm zu all dem ein sehr ernstes Wörtchen zu sagen: DANKE!

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Bildungshaus Schloss Großrußbach - www.bildungshaus.cc

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