Sara M. Schachinger

Sara M. Schachinger wurde im Dezember 1992 geboren. Aufmerksame erkennen nicht nur eine Namensgleichheit mit Marlen Schachinger, sondern zusätzlich eine Wiederholung des Geburtsmonats. Diese Achtsamen müssen dennoch korrigiert werden: Nicht nur Monat, sondern auch Tag teilt sich Sara M. Schachinger mit ihrer Mutter Marlen. Was an so manchem Geburtstag zu der Diskussion führte, welche Torte zur Feier gebacken werden sollte – mochte Sara M. doch am liebsten Schwarzwälder Kirsch, während für Marlen in dieser der Wurm steckte. Nach einem ›traumatischen‹ Erlebnis, welches einen kleinen Kühlschrank in einer Studentenwohnung, geschenkte Kirschen und eine herumwuselnde Scharr Maden auf Erkundungstour beinhaltete, bekennt sich auch Sara M. in typischer Stadtkindmanier – zumindest bisweilen – zur Kirschenabstinenz. Aufgewachsen umgeben von Büchern, verfasste Sara M. Schachinger ihr erstes Werk 1999 im Selbstverlag mit einer Auflage von vier gedruckten Exemplaren. Nach einer Zeit der ›Selbstfindung‹, inkl. abgebrochenem Jusstudium, einer Reise nach Indien – des Essens und der Liebe wegen, das Beten gänzlich ignorierend –, alsdann Wechsel zur Politikwissenschaft, weil Vergleichende Literaturwissenschaft mindestens so brotlos gewesen wäre, kehrt die Autorin zu ihren Wurzeln zurück, denn M. steht weder für Maria, Macciavelli noch Moritaten, sondern wurde ihr im Andenken an Milena Jesenská, Literatin, Journalistin, Übersetzerin und Widerstandskämpferin, gegeben. Langsam, so findet Sara Milena Schachinger, wird es an der Zeit diesem zweiten Vornamen alle Ehre zu machen und nach einer höheren Auflage als vier zu trachten.

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