Antje Rávik Strubel

Antje Rávik Strubel, fünfzehn Jahre vor dem Mauerfall und acht Jahre vor dem Tod von Djuna Barnes in Potsdam geboren, aufgewachsen in Ludwigsfelde, ausgebildet zur Buchhändlerin in Berlin, vorübergehend angestellt als Kanuscout in Lennartsfors und Dozentin am Literaturinstitut Leipzig, studierte in Potsdam und New York und schloss das Studium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker ab, ehe sie 2001 ihre Erstlinge veröffentlichte, den Roman „Offene Blende“ und den Episodenroman „Unter Schnee“, um von nun an in der Zahl der pro Lebensjahrzehnt entstehenden Romane mit Nabokov gleichzuziehen, beginnend bei „Fremd Gehen. Ein Nachstück“, über „Tupolew 134“ bis „Kältere Schichten der Luft“ und „Sturz der Tage in die Nacht“, mit diversen Ausflügen ins Komische, Dramatische und Essayistische mit „Vom Dorf. Abenteuergeschichten zum Fest“, dem Theaterstück „Unvollkommene Umarmung“ und drei „Gebrauchsanweisungen“, eine für Schweden, eine für Potsdam und Brandenburg, und eine fürs Skifahren, beflügelt von Reisen durch Schweden und Kalifornien und ständig in der guten Gesellschaft und großzügig unterstützt von großen Autorinnen wie Joan Didion, Lucia Berlin und Virginia Woolf, die ins Deutsche zu übersetzen ihr Nachdenken über Sprache, Wurzeln und Geschlecht nachhaltig beeinflusste, was einen jüngsten Niederschlag im Episodenroman „In den Wäldern des menschlichen Herzens“ fand.
Warum das Projekt wichtig ist:
„Das haben wir immer schon so gemacht“, ist ein Satz der Faulheit. Schon als Kind habe ich diesen Satz gehasst. Aber Menschen tendieren dazu, lieber ihren alten Stiefel weiterzumachen, als sich zu fragen, wie es besser gemacht werden könnte. Dazu braucht es einen Virus. Er hilft uns auf die Sprünge. Er zwingt uns dazu, diese Frage zu stellen. Und nicht nur das. Ein Virus ist ein Bündel an Information, er könnte uns Antworten geben. Warum also hat bisher noch keiner gefragt, was drin steht?

http://www.antjestrubel.de/

https://youtu.be/m2yD7jA84FI
https://www.perlentaucher.de/autor/antje-ravic-strubel.html

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