Sara M. Schachinger

Sara M. Schachinger wurde im Dezember 1992 geboren. Aufmerksame erkennen nicht nur eine Namensgleichheit mit Marlen Schachinger, sondern zusätzlich eine Wiederholung des Geburtsmonats. Diese Achtsamen müssen dennoch korrigiert werden: Nicht nur Monat, sondern auch Tag teilt sich Sara M. Schachinger mit ihrer Mutter Marlen. Was an so manchem Geburtstag zu der Diskussion führte, welche Torte zur Feier gebacken werden sollte – mochte Sara M. doch am liebsten Schwarzwälder Kirsch, während für Marlen in dieser der Wurm steckte. Nach einem ›traumatischen‹ Erlebnis, welches einen kleinen Kühlschrank in einer Studentenwohnung, geschenkte Kirschen und eine herumwuselnde Scharr Maden auf Erkundungstour beinhaltete, bekennt sich auch Sara M. in typischer Stadtkindmanier – zumindest bisweilen – zur Kirschenabstinenz. Aufgewachsen umgeben von Büchern, verfasste Sara M. Schachinger ihr erstes Werk 1999 im Selbstverlag mit einer Auflage von vier gedruckten Exemplaren. Nach einer Zeit der ›Selbstfindung‹, inkl. abgebrochenem Jusstudium, einer Reise nach Indien – des Essens und der Liebe wegen, das Beten gänzlich ignorierend –, alsdann Wechsel zur Politikwissenschaft, weil Vergleichende Literaturwissenschaft mindestens so brotlos gewesen wäre, kehrt die Autorin zu ihren Wurzeln zurück, denn M. steht weder für Maria, Macciavelli noch Moritaten, sondern wurde ihr im Andenken an Milena Jesenská, Literatin, Journalistin, Übersetzerin und Widerstandskämpferin, gegeben. Langsam, so findet Sara Milena Schachinger, wird es an der Zeit diesem zweiten Vornamen alle Ehre zu machen und nach einer höheren Auflage als vier zu trachten.

melamar

MELAMAR, geboren 1976 in Klagenfurt / Celovec, verfasst Lyrik und Prosa.
Melamar ist eine sehr bühnenaffine Autorin, ihre Lesereisen führten sie bereits in verschiedene Länder, zuletzt im Frühling und Sommer 2019 nach Mexiko, wo sie in drei verschiedenen Bundesstaaten Auftritte absolvierte.
Sie tritt auch als Organisatorin und Moderatorin von Literatur- und Kulturveranstaltungen in Erscheinung, so organisiert und moderiert sie - gemeinsam mit Andi Pianka - das farce vivendi Open Mic. Des Weiteren übersetzt sie (vorwiegend literarische Texte) aus dem Spanischen und Rumänischen.
Melamar studierte Romanistik in Wien und Bukarest. Als Trainerin in der Erwachsenenbildung unterrichtet sie Deutsch, Englisch, Spanisch und Kommunikation, außerdem bietet sie Workshops für Kreatives Schreiben sowie Kurse für Shaolin Qi Gong an.
Sie lebt und arbeitet in Wien.
2019 erschienen ihr Roman „Bukuríe“ im Verlag Wortreich und der Lyrikband „Poetisiaka“ in der edition farce vivendi in Wien.

 

Antje Rávik Strubel

Antje Rávik Strubel, fünfzehn Jahre vor dem Mauerfall und acht Jahre vor dem Tod von Djuna Barnes in Potsdam geboren, aufgewachsen in Ludwigsfelde, ausgebildet zur Buchhändlerin in Berlin, vorübergehend angestellt als Kanuscout in Lennartsfors und Dozentin am Literaturinstitut Leipzig, studierte in Potsdam und New York und schloss das Studium mit einer Arbeit über Friederike Mayröcker ab, ehe sie 2001 ihre Erstlinge veröffentlichte, den Roman „Offene Blende“ und den Episodenroman „Unter Schnee“, um von nun an in der Zahl der pro Lebensjahrzehnt entstehenden Romane mit Nabokov gleichzuziehen, beginnend bei „Fremd Gehen. Ein Nachstück“, über „Tupolew 134“ bis „Kältere Schichten der Luft“ und „Sturz der Tage in die Nacht“, mit diversen Ausflügen ins Komische, Dramatische und Essayistische mit „Vom Dorf. Abenteuergeschichten zum Fest“, dem Theaterstück „Unvollkommene Umarmung“ und drei „Gebrauchsanweisungen“, eine für Schweden, eine für Potsdam und Brandenburg, und eine fürs Skifahren, beflügelt von Reisen durch Schweden und Kalifornien und ständig in der guten Gesellschaft und großzügig unterstützt von großen Autorinnen wie Joan Didion, Lucia Berlin und Virginia Woolf, die ins Deutsche zu übersetzen ihr Nachdenken über Sprache, Wurzeln und Geschlecht nachhaltig beeinflusste, was einen jüngsten Niederschlag im Episodenroman „In den Wäldern des menschlichen Herzens“ fand.
Warum das Projekt wichtig ist:
„Das haben wir immer schon so gemacht“, ist ein Satz der Faulheit. Schon als Kind habe ich diesen Satz gehasst. Aber Menschen tendieren dazu, lieber ihren alten Stiefel weiterzumachen, als sich zu fragen, wie es besser gemacht werden könnte. Dazu braucht es einen Virus. Er hilft uns auf die Sprünge. Er zwingt uns dazu, diese Frage zu stellen. Und nicht nur das. Ein Virus ist ein Bündel an Information, er könnte uns Antworten geben. Warum also hat bisher noch keiner gefragt, was drin steht?

http://www.antjestrubel.de/

https://youtu.be/m2yD7jA84FI
https://www.perlentaucher.de/autor/antje-ravic-strubel.html

Marianne Jungmaier

Marianne Jungmaier wurde 1985 in Linz (Österreich) geboren. Sie studierte Digitales Fernsehen und Filmwissenschaften und absolvierte einen Journalismus-Master-Lehrgang (Diplomfilm 'Grundverhältnisse' ). Absolventin der Leondinger Literaturakademie (2009/10). Seminare Schreibpädagogik (2013/14). Ausbildung in Sprechtechnik (2017-19). Arbeitet seit 2011 als freie Autorin.

 

Elisabeth R. Hager

Elisabeth R. Hager, geboren 1981 in St. Johann in Tirol, ist Schriftstellerin, Klangkünstlerin und Mitarbeiterin der Abteilung Radiokunst von Deutschlandfunk Kultur. Sie lebt überwiegend in Berlin, verbringt aber auch häufig Zeit in Neuseeland und Tirol.
Von 2000-2004 studierte sie Komparatistik, Germanistik und christliche Philosophie in Innsbruck, Aix-En-Provence und Berlin. 2007 schloss sie ein Postgraduiertenstudium der Angewandten Literaturwissenschaft an der FU Berlin und arbeitete zunächst als Regieassistin an Berliner Theatern. Seit 2010 ist sie als freie Autorin tätig, gibt regelmäßig literarische Schreibworkshops und widmet sich der Klangkunst.
2012 erschien ihr Romandebüt „Kometen“ im Wiener Milena-Verlag. Im Frühjahr 2019 folgte im Klett-Cotta Verlag ihr zweiter Roman „Fünf Tage im Mai“ für den Sie im Vorfeld zahlreiche Stipendien erhielt und mit dem Hilde-Zach-Literatur-Stipendium der Stadt Innsbruck ausgezeichnet wurde.
Elisabeth R. Hagers Medium ist das gedachte, gesprochene und geschriebene Wort. Ihr vorrangiges Arbeitsinteresse gilt dem utopischen Potential der Sprache. Dieses Potential zu erforschen und es im Sinne einer offenen, vielfältigen Zukunft zu nützen, ist erklärtes Ziel ihrer Texte, Klangstücke und Workshops. (@Foto: ©Britta Burger)

https://www.literaturport.de/Elisabeth-R.Hager/

Trailer zum Buch »Fünf Tage im Mai« von Elisabeth R. Hager

https://youtu.be/CiLu7cp7N1w

 

 

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